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Ochsenhausen - Informationen

Statistiken, Ortsinformationen, Wahlergebnisse und Persönlichkeiten aus Ochsenhausen


Ochsenhausen in Zahlen und Fakten

Wappen der Stadt Ochsenhausen
Ortswappen
Ehemaliges Wappen von Reinstetten
Ehemaliges Wappen der Gemeinde Reinstetten
Aktuelle Wetterdaten Flugplatz Laupheim
STATIONSKENNUNG ETHL
MESSUNG........ Sat 31 07, 16:20 MEST
DATENABRUF..... Sat 31 07, 16:51 MEST
ZEIT SEIT MESSUNG............. 31 Minuten
WIND........... NO mit 6 Km/h
SICHTWEITE..... 26 Kilometer
BEDECKUNG...... Teilweise bewölkt
TEMPERATUR..... 22°C (72°F)
TAUPUNKT....... 8°C (46°F)
LUFTFEUCHTIGKEIT.............. 41%
LUFTDRUCK...... 1018 hPa
Die heutige Gemeinde Ochsenhausen setzt sich aus zwei größeren und früher selbstständigen Dörfern, Reinstetten (Eingemeindung 1971) und Mittelbuch Eingemeindung 1975), sowie der Stadt Ochsenhausen selbst zusammen. Wennedach, Hattenburg, Eichen, Laubach und Goppertshofen sind weitere Dörfer bzw. größere Weiler, welche zur Gemeinde Ochsenhausen gehören. Kleinere Weiler und Wohnplätze (Einöden) gibt es ebenfalls mehrere, außerdem wurde ein großes neues Gewerbegebiet völlig isoliert nahe der westlichen Markungsgrenze an den Waldrand gepflanzt.
Amtliche Meereshöhe (Portal Klosterkirche) 613 Meter über Normal-Null
Höchster Punkt der Gemeinde 684 Meter über Normal-Null
Tiefster Punkt der Gemeinde 547 Meter über Normal-Null
Geographische Lage (Portal Klosterkirche) 48° 03´56" Nord
09° 57´ 04" Ost
Postleitzahl 88416
Vorwahl 07352
Landkreis Biberach (Kennz. BC)
Bundesland Baden-Württemberg
Region Oberschwaben
(Gebiet südlich der Donau und nördlich des Allgäu)
Markungsfläche 59,96 km²
Einwohnerzahl 2007 (2004) 8866 (8934) Gesamt
4450 Frauen
723 (724) Ausländer
Schuldenstand 2007 (2003) 7.737.000 €  (10.027.000 €)
Landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe 2007 (2003) 54 (67)
{Langfristiger Vergleich: 1979: 155 }
Landwirtschaftliche Nebenerwerbsbetriebe 2007 (2003) 50 (42)
{Langfristiger Vergleich: 1979: 88 }
Angaben teilweise aus:
Struktur und Regionaldatenbank Baden-Württemberg
Hier können Unmengen von statistischen Angaben zu allen Kreisen und Gemeinden in BW abgerufen werden.
Zahlen und Fakten | Wahlergebnisse | Persönlichkeiten aus Ochsenhausen

Wahlergebnisse Ochsenhausen

Gemeinde Ochsenhausen, Bundestagswahl 2009 Zweitstimmen in Prozent
Gemeinde Ochsenhausen, Bundestagswahl 2005 Zweitstimmen in Prozent
Gemeinde Ochsenhausen, Europawahl 2009 in Prozent (Vorläufiges Ergebnis) (Quelle: www.biberach.de)
Landkreis Biberach, Kreistagswahl 2009 in Prozent (Vorläufiges Ergebnis) (Quelle: www.biberach.de)
Gemeinderatswahl 2009 Ochsenhausen
Gewählt aus den Wahlvorschägen: CDU
Habrik, Franz Remmele, Johannes Dreyer, Eckbert
Hartmann, Siegfried Schafitel, Hubert Haas, Dr. Arnulf
Schniertshauer, Anton Wohnhas, Guido Bürk, Eugen
Gewählt aus den Wahlvorschägen: FW
Holland, Hans Kallfass, Manfred Müller, Hans-Joachim
Leitritz, Claudia Rueß, Stefan Utz, Walter
Wiest, Mathilde
Gewählt aus den Wahlvorschägen: UL
Schultheiß-Jucker, Hildegard Berger, Rolf Günther Gerster, Alois
Gewählt aus den Wahlvorschägen: SPD
Kiefer, Franz Gmeinder, Frank
Quelle: www.ochsenhausen.de
Ortschaftsratswahl 2009 Reinstetten
Gewählt aus den Wahlvorschägen: UW
Kiefer, Franz Högerle, Franz Lutz, Jürgen
Wiest, Mathilde Wiest, Gerold Romer, Alexander
Gewählt aus den Wahlvorschägen: FB
Schniertshauer, Anton Bürk, Eugen Schoch, Peter
Schafitel, Wolfgang Erath, Annemarie Hornung, Birgit
Quelle: www.ochsenhausen.de
Ortschaftsratswahl 2009 Mittelbuch
Gewählt aus den Wahlvorschägen: FW und Sonstige
Hartmann, Siegfried Renz, Elmar Göppel, Karin
Kurtenbach, Anita Kohler, Karl Sauter, Johannes
Wiedmann, Hans-Jürgen Hecht, Brunhilde
Quelle: www.ochsenhausen.de
Zahlen und Fakten | Wahlergebnisse | Persönlichkeiten aus Ochsenhausen

Persönlichkeiten aus Ochsenhausen

Joseph Ersing

der Politiker war zeitweise stellvertretender Fraktionsvorsitzender des Zentrums in der Weimarer Republik. Auch war er in der Christlichen Gewerkschaft aktiv und er trug den Titel eines badischen Regierungsrats. Joseph Ersing wurde 1882 in der heutigen Josef-Gabler-Straße, welche damals noch den Namen "Landgasse" trug, im Haus Nummer 32 geboren. Ersing lebte bis zur Beendigung einer Schreinerlehre in Ochsenhausen. Es folgte eine politische Karriere, zunächst schon während des Kaiserreiches, später auch in der Weimarer Republik. Ersing stieg auf in die Führungsetagen der Christlichen Gewerkschaft sowie der Zentrumspartei.
Im "Dritten Reich" wurde Ersing als Verschwörer des 20. Juli 1944 im KZ Ravensbrück inhaftiert, die Verurteilung zum Tod blieb ihm vorläufig nur durch die Vernichtung der Prozeßakten bei Bombentreffern im sogenannten "Volksgerichtshof" erspart. Ein neues Verfahren konnte bis zur Befreiung Berlins durch die Rote Armee glücklicherweise nicht mehr beendet werden.
Nach 1945 beteiligte sich Ersing unter anderem als Abgeordneter am politischen Aufbau des späteren Bundeslandes Baden-Württemberg. Joseph Ersing starb 1956 in Rottenmünster.
Weblinks:
Joseph Ersing bei Wikipedia

Josef Gabler

ein Orgelbaumeister, wurde am 6.Juli 1700, vermutlich in einem in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts abgebrochenen Haus in der heutigen Josef-Gabler-Straße, als Sohn eines Zimmermanns geboren. Das wahrscheinliche Geburtshaus von Gabler wurde übrigens abgerissen, obwohl man bei der Denkmalbehörde wußte, daß es sich um das Geburtshaus von Gabler handeln könnte - nichts Besonderes bei einer Behörde, die auch gegen den Abriß des gegenüber gelegenen Hauses, welches bis etwa 1680 als Ochsenhausener Poststation diente, noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts keine Einwände hatte. Josef Gabler nun absolvierte in Ochsenhausen eine Schreinerlehre und machte sich bald anschließend auf die Walz. Diese führte ihn 1719 nach Mainz, wo er das Orgelbauhandwerk erlernte. Ebenfalls in Mainz heiratete er die Witwe des Zimmermanns Ziegenhorn.
Josef Gabler wurde 1728 mit dem Um- und Ausbau der damals schon mehr als hundert Jahre alten Orgel in der Klosterkirche Ochsenhausen beauftragt. Nach Beendigung dieser ersten Arbeiten in Ochsenhausen bekam er um 1736, nach einem erneuten Mainzer Zwischenspiel, den Auftrag zu seinem Hauptwerk, der berühmten großen Orgel in der Klosterkirche von Weingarten, der einzigen seiner Orgeln, welche bis in unsere Tage ziemlich unbeschadet erhalten blieb, da seine Ochsenhausener Orgel durch eine sogenannte "Restaurierung" in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts schwer beschädigt wurde. Für diese Orgel hatte Gabler von 1750 bis 1753 einen zweiten großen Umbauauftrag bekommen. Auch seine Orgel in Maria Steinbach machte im Laufe der Jahrhunderte starke Veränderungen durch, von seinen anderen Werken ist fast nichts mehr vorhanden. Josef Gabler starb am 8.11.1771 in Bregenz, im heutigen Österreich.
Weblinks:
Josef Gabler bei Wikipedia

Anton Schranz

machte sich als Marinemaler in britischen Diensten einen Namen. Anton Schranz kam 1769 in Ochsenhausen als Sohn des Hans Schranz und der Maria Anna geb. Ganz zur Welt. Über seine Jugend und Ausbildung ist nichts bekannt. Anton Schranz war Begründer einer ganzen Malerdynastie, welche bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts rund um das Mittelmeer lebte und arbeitete. 1794 heiratete Anton Schranz auf Menorca, im heutigen Spanien, die Elizabeth Howard-Tuduri. Etwa 1817 übersiedelte die Familie Schranz nach Malta, wo Anton Schranz 1839 auch starb. Da  einer seiner Söhne ebenfalls Anton bzw. Antonio hieß, ist es manchmal nur Fachleuten möglich, signierte Bilder der richtigen Person zuzuordnen.
Weblinks:
Genealogie der Familie Schranz, Malta
Royal Collection - Anton Schranz
Anton Schranz bei artnet

Karl Norbert Schmid

Kirchenmusiker und Komponist. Geboren am 16. Dez. 1926 in Ochsenhausen. Kirchenmusikstudium in Regensburg und Stuttgart, 1952 Chorregent in Schwäbisch Gmünd, 1954 bis 1985 Dozent und Leiter des Instituts-Chores an der Regensburger Kirchenmusikschule. Mit diesem Chor erfolgten Schallplattenaufnahmen und Rundfunksendungen, außerdem gab er beachtete Konzerte als Organist im In- und Ausland. Gestorben ist Karl Norbert Schmid am 13. Febr. 1995 in Donaustauf.
Weblinks:
http://www.bautz.de/bbkl/s/s1/schmidt_k_n.shtml
Klassika: Karl Norbert Schmid
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